Zur Vorgeschichte: Unsere 5 Jahre alte Hündin Moana (das bedeutet kleines Kind) ist ein Windhund-Jagdhund Mischling. Sie ist sehr aktiv und bekommt entsprechend täglichen Auslauf mit Spiel, Spaß und kuscheln. Sie ist ein Freigeist und wir lassen sie gerne "herum spinnen" wenn sie das möchte.
Sie ist mit anderen Hunden und Katzen groß geworden, und die Hündin Jelijah ist ihre beste Freundin. Moana ist ein toller Hund, sie ist sehr lieb, braucht viel Nähe und man sieht dass es ihr gut geht. Sie ist eine treue Seele und hat uns schon in gefährlichen Situationen beschützt. Sie würde für uns ihr Leben geben.
Als kleines Puppi wurde sie mit ihren Geschwistern sehr vernachlässigt aufgefunden, wahrscheinlich waren die ersten Wochen von Gewalt geprägt.
Letztes Jahr hat sie 11 Junge zur Welt gebracht.
Wir kennen uns sehr gut mit Hunden aus, wissen dass Hunde ein anderes Verständnis haben als Menschen, und wir konnten schon viel von ihr lernen. Wir glauben dass Lob für Gutes förderlicher ist als Strafe für Fehlerhaftes, wir sind bestimmt und auch mal streng, aber niemals aggressiv zu ihr. Dies würde mehr Angst schüren als Liebe und Selbstständigkeit fördern, wie es auch beim Menschen der Fall ist.
Nun zur eigentlichen Frage: Immer wenn wir unterwegs sind und einen anderen Hund antreffen, will sie unbedingt zu dem Hündchen hin und ihre Körpersprache ist dann immer eindeutig: Sie möchte spielen. Doch kaum beschnuppern sie sich ein paar Sekunden, attackiert Moana den anderen. Egal ob welches Geschlecht, welches Alter, welche Größe der andere Hund aufweist. Sie würde ihnen nie etwas tun, wir sagen immer sie macht ne show, sie ist eine Angeberin, um die anderen Hundebesitzer zu besänftigen. Wie gesagt sie weiß wann es zu weit geht, und wir wissen dass sie das weiß, aber die anderen Hundebesitzer wissen das nicht, und haben Angst, und allgemein sind diese Situationen sehr unangenehm und machen stets die Atmosphäre kaputt. Auch Moana kann sich so nicht wohl fühlen.
Was können wir unternehmen? Hunde die sie kennt geht sie auch nicht an.
Sobald sie kämpft wäre es uns am liebsten wenn die Hunde es untereinander klären könnten, doch damit sind die anderen Hundebesitzer meist nicht einverstanden. Sie verlangen dann - oft in Panik - dass wir doch etwas unternehmen. Nun müssen wir Moana Aufmerksamkeit zukommen lassen, was unserer Meinung nach hier nicht angebracht wäre. Hat jemand dieselbe oder eine andere Meinung dazu?
Hat jemand einen guten Tipp?

Danke, daran haben wir auch schon gedacht und als unsere Hündin noch sehr jung war, waren wir mit ihr in der Hundeschule. Damals bestand dieses Problem aber noch nicht, dafür 100 andere, sie war Anfangs ein sehr, sehr schwieriger Hund. Wir vermuten eben dass die ersten Wochen sehr negativ waren. Es ist ganz eindeutig, wie du sagst, ein Platzhirsch-Verhalten. Das merkt man bei ihr sofort. Aber ich bezweifle dass es etwas mit uns Hundehaltern zu tun hat, sprich ich glaube nicht dass es um Eifersucht geht. Wir erwischen sie oft kämpfend, haben vorher aber weder mit dem anderen Hund geredet noch ihn überhaupt wahr genommen. Danke für den Tipp, in die Hundeschule werden wir aber nicht gehen.